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Mobile Sicherheit

IT-Sicherheit im Mobile Office: 7 praktische Tipps

Mobile Office gewährt Freiheiten, sorgt aber auch für Gefahren: Hacker haben Methoden entwickelt, um uns hier gezielt zu attackieren. Wir zeigen, wie Sie sich schützen können.

Mobile Office: Eine Sichtschutzfolie hilft, Ihr Laptop vor neugierigen Blicken zu schützen.

Das Arbeiten im Mobile Office gewährt Freiheiten, sorgt aber auch für neue Gefahren: Hacker haben spezielle Methoden entwickelt, um uns hier gezielt zu attackieren. Wir zeigen, wie Sie sich schützen können.

 Auf unseren mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops sind berufliche E-Mails, wichtige Dokumente oder Informationen zu geschäftlichen Kontakten gespeichert. Stellen Sie sicher, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf diese Daten haben, wenn sie unterwegs sind. So geht’s:

1. Sicheres Passwort und 2-Faktor-Authentifizierung

Halten Sie Ihre elektronischen Geräte immer auf dem neuesten Stand. Sicherheitsupdates sind unerlässlich, um IT-Sicherheit im Mobile Office zu gewährleisten. Stimmen Sie sich dazu mit der IT-Abteilung Ihres Unternehmens ab.

Schützen Sie Ihre Computer und Log-ins mit Kennwörtern, die selbst die gewieftesten Hacker nicht knacken können. Orientieren Sie sich dabei an den Kriterien für starke Passwörter.

Machen Sie Kriminellen das Leben schwer und sichern Sie Zugänge zu Online-Diensten mit einer 2-Faktor-Authentifizierung. Dadurch kommen Hacker auch dann nicht an Ihre Daten, wenn sie das Passwort geknackt haben. Wie Sie den Sicherheitsmechanismus einrichten, erklären wir hier.

2. Diebstahlschutz

Bereiten Sie sich auf einen Diebstahl vor und aktivieren Sie die Gerätesuchfunktion bei Ihrem Smartphone. Google und Apple bieten diesen Dienst an, der es Ihnen ermöglicht, Ihr Smartphone zu orten, zu sperren oder sogar zu löschen. 

Allerdings sind Ihre Daten nicht nur bedroht, wenn sich lange Finger nach Ihrem Smartphone recken. Auch Schusseligkeit kann schnell zu einer Datenpanne führen: Pro Woche werden auf europäischen Flughäfen 3.300 Laptops vergessen – das macht im Jahr über 170.000. Neben dem Wertverlust können auch viele sensible Informationen in fremde Hände gelangen. 

 3. Datenschutz im Mobile Office

Nutzen Sie die üblichen Kommunikationsmittel Ihres Unternehmens und vermeiden Sie privat genutzte Messenger. Denn Ihr Arbeitgeber kann Datenschutz nur gewährleisten, wenn nachvollziehbar ist, wo Gesprächsverläufe und andere Informationen gespeichert sind.

Im öffentlichen Raum haben es Kriminelle leicht, Ihre Telefonate zu belauschen.

Telefonieren Sie ausschließlich dort, wo niemand mithören kann. Falls das nicht möglich ist, dann nennen Sie keine Namen von Kunden, Projekten oder Mitarbeitenden. Sprechen Sie so, dass zwar Ihr Gesprächspartner folgen kann, aber sonst niemand das Gespräch versteht.

4. Cyber-Angriffe durch VPN-Tunnel vermeiden

Schützen Sie sich vor Datenspionage: Zwar können Kriminelle Daten auch absaugen, wenn Sie im Büro arbeiten. Allerdings ist das viel wahrscheinlicher, wenn Sie unterwegs sind. 

Achten Sie daher auf sicheres Internet und nutzen Sie öffentliche WLAN-Verbindungen nur mit einem VPN-Tunnel. Hier haben wir fünf Tipps für mehr Sicherheit im öffentlichen WLAN für Sie zusammengestellt.

5. Apps das Schnüffeln verbieten

Jeder hat durchschnittlich 100 Apps auf seinem Smartphone und nutzt 40 Prozent davon regelmäßig. Sie sind praktisch und erleichtern uns den Alltag. Allerdings ist es auch das Geschäftsmodell vieler App-Anbieter, unsere Daten auszulesen und damit zu handeln.

Braucht die Wetter-App wirklich Zugriff auf Ihr Mikrofon? Wie Sie gierigen Apps den Zugang zu Sensoren versperren, zeigen wir Ihnen hier ausführlich.

6. Schutz vor Phishing im Mobile Office

Wir lieben unsere Smartphones: Durchschnittlich entsperrt es jeder 76mal pro Tag. Hacker wissen das und haben spezielle Angriffsmethoden entwickelt, um uns im Mobile Office zu attackieren.

Einen Hacker-Angriff auf das Smartphone zu enttarnen, ist besonders schwierig. Denn hier ist es nicht möglich, in einer E-Mail mit dem Zeiger über einen Link zu fahren, um eine schädliche URL zu identifizieren. Seien Sie darum besonders wachsam und geben Sie persönliche Daten nur auf Seiten ein, die Sie direkt im Browser angewählt haben.

Bei Smartphones ist außerdem der Bildschirm kleiner und Webadressen sind oft nicht ganz zu sehen. Hier hilft ein Trick: Kopieren Sie die URL in eine Notizen-App. Dort sehen Sie dann die gesamte URL und können sie auf Schreibfehler und ungewöhnliche Zeichen prüfen.

7. Backups im Mobile Office

Sichern Sie Ihre Daten und die Ihrer Firma für den Fall, dass Laptop, Tablet oder Smartphone trotz aller Vorsichtsmaßnahmen abhandenkommen. Das Gerät ist dann zwar trotzdem weg, aber immerhin konnten Sie die Informationen retten. 

Praktisch: Manche Geräte können Sie so einstellen, dass sie automatisch jede Nacht ein Backup der Daten machen.

SECUTAIN E-Learning-Plattform

Zum Thema „Mobile Sicherheit“ finden Sie ausführliche Erklärvideos auf der Online-Lernplattform von SECUTAIN. In unserer Online-Akademie finden Sie weitere Kurse, die Themen rund um Datenschutz und IT-Sicherheit spielerisch vermitteln. Hier geht es zu unseren Angeboten.

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