Gelungene Awareness-Kommunikation: Privacy matters

Zu den Erfolgsfaktoren für Awareness-Kommunikation gehört, die­ses kom­ple­xe und tro­cken erschei­nen­de Thema an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu spie­geln. Wo fin­den sich im Alltag tref­fen­de Beispiele oder Anknüpfungspunkte, um Interesse für das Thema Informationssicherheit zu wecken? Ein Beispiel für gelun­ge­ne Awareness-Kommunikation ist ein aktu­el­ler Werbespot von Apple. In die­sem wer­den Personen in Situationen gezeigt, in denen sie Informationen lie­ber geheim hal­ten, sich Privatsphäre wün­schen oder sich ertappt füh­len. Die gezeig­ten Beispiele sind so zahl­reich, dass wahr­schein­lich jeder Zuschauer min­des­tens eine der Situationen aus dem eige­nen Erleben kennt. Damit wird Betroffenheit her­ge­stellt, was ein wich­ti­ger Faktor für wirk­sa­me Kommunikation ist. Hinzu kommt, dass vie­le der gezeig­ten Szenen noch recht unab­ge­grif­fe­ne Beispiele in der Awareness-Kommunikation sind. Das Kind, das in sei­nem Baumhaus die Tür zuschlägt, um end­lich mal von sei­nen Eltern nicht beob­ach­tet zu wer­den, kam mir zumin­dest bis­lang noch nicht in den Sinn.